Matthias Jung


 

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Zeitsprung - Gemeinde 2030

 

 

Glaube, Liebe Hoffnung
Ein Krippenspiel für Erwachsene

In den letzten Jahren habe ich verschiedene Krippenspiele geschrieben, die sich eher an Kinder richten. Nach Weihnachten 2015 dachte ich, wie würdest du ein Krippenspiel anlegen, dass sich an Erwachsene richtet? Und von Erwachsenen (ausschließlich!) für Erwachsene gespielt wird? Also zum Beispiel in einer Christvesper oder -mette?

Auf die Idee kam ich, als ich Anfang des Jahres die Kommentare zu meinem Maria-Krippenspiel vom Januar 2015 nachgelesen habe. „Maria“ war mein Versuch, die weibliche Seite viel stärker als üblich in den Mittelpunkt zu stellen. Maria ist nach den Erzählungen der Bibel die einzige Frau in der Geschichte. Oft wird auch der Engel von einer Frau gespielt. Wenn ich für Erwachsene schreibe, dann so meine Idee, könnten auch die drei Sterndeuter von drei Frauen dargestellt werden. Und ich ließ eine Wirtin statt einem Wirten die Herberge führen zu lassen. Das ist beides ungewohnt, vielleicht provozierend – aber nirgends in der Bibel steht, das der Wirt der Herberge männlich war. - Inwieweit sich das umsetzen lässt, hängt natürlich im konkreten Fall davon ab, welche Mitspieler/-innen zur Verfügung stellen. Aufgenommen habe ich auch den Gedanken, dass Jesus nicht in einem Stall geboren wurde, weil Krippen selbstverständlicher Teil der Wohnhäuser im damaligen Palästina waren. Darauf bin ich bei Antje Schrupp gestoßen (Kein Stall. Jesus war nicht arm), die wiederum auf eine Ausstellung in Frankfurt 2012 verweist: Von wegen im Stall geboren: Ausstellung über Weihnachten. Dadurch findet die Geburt des Gotteskindes in der Mitte des Lebens und nicht am Rand statt. All das zielt darauf, Vertrautes etwas durcheinanderzuwirbeln und allein durch den Bruch der Erwartungen Nachdenklichkeit auszulösen.

Das Spiel ist so angelegt, dass der Altarraum oder die Bühne zweigeteilt werden kann. Auf der einen Seite ist der Palast des Herodes in Jerusalem, auf der anderen Seite die Herberge in Jerusalem. Wenn möglich, sollten die jeweiligen Raumteile angestrahlt werden, in denen grade gespielt wird. Den Gedanken einer Zweiteilung habe ich bereits im Krippenspiel „Auf der Flucht“ verfolgt. In den Rückmeldungen habe ich von vielen Einfällen gehört, wie sie die Zweiteilung des Raums auch auf engem Raum umsetzen lässt:
- Schattenspiel auf der einen Hälfte
- Videoszenen werden mit Konfirmanden vorab aufgenommen und zwischendurch auf einer Leinwand projiziert
- die eine Seite wird so umgeschrieben, dass sie von einer, einem Erzähler/-in vorgetragen wird.

In diesem Zusammenhang noch ein Hinweis, weil ich 2015 immer wieder danach gefragt wurde: Es ist erlaubt, das Stück so umzuschreiben, wie es für Ihre/Eure Situation passt. Alle meine Spiele stehen unter der CC BY-NC Lizenz, d.h. sie dürfen in jeglicher Weise umgeschrieben werden, die neuen Fassungen aber nirgends kommerziell veröffentlicht werden ohne meine Zustimmung. Über Rückmeldungen freue ich mich immer, gerade die Ab- und Umwandlungen regen dann auch meine Phantasie wieder neu an.

 

Rollen:

Quirinius, Statthalter von Syrien
Herodes, König in Jerusalem
Diener im Königspalast
Priester in Jerusalem 1-2
Oberbefehlshaber der Armee
Maria
Josef
Wirtin
Hirte 1-3
Sterndeuter/-in 1-3
Engel

 

Szene I: Quirinius und Herodes

(Herodes sitzt auf seinem Thron, schaut genervt aus, Diener kommt.)

Diener: … Majestät?

Herodes: Was gibt’s?

Diener: Quirinius ist da.

Herodes: Lass ihn rein!

(Diener ab, Herodes steht auf, Quirinius kommt herein, Herodes verneigt sich tief).

Herodes: Quirinius, willkommen in Jerusalem, willkommen in meinem Palast! Schön, euch zu sehen!

Quririnius: Lassen wir die Förmlichkeiten. Du weißt genau so gut wie ich, dass wir uns nicht mögen. Also, ich mag dich zumindest nicht. Und ich hasse es, in Jerusalem zu sein. Damaskus ist schon schrecklich, aber deine stinkende Hauptstadt schlägt alles. Noch zwei Jahre, dann darf ich zurück nach Rom. Rom, ach Rom … Das kennst du natürlich nicht, als „Herr“ von einem Haufen von Juden, die sich weigern, echte Römer zu werden … Aber genug der Schwärmereien. Ich bin hier, um mit dir über die Volkszählung zu sprechen. Du hast davon gehört?

Herodes: Natürlich. Der Befehl kam schriftlich. Und die Ausführungsverordnungen ebenfalls. Meine Fachleute haben sie gründlich gelesen und mir berichtet. Also …

Quirinius (winkt ab): Ja, komm, lass gut sein, ich weiß, was drin steht. Darum bin ich nicht hier. Du weißt, du bist nur König von Kaiser Augustus Gnaden. Ohne seine Gunst bist du nichts, gar nichts. Und ich vertrete den Kaiser hier in diesem heruntergekommenen, widerspenstigem Teil des großen römischen Imperiums. Das ist dir klar oder?

Herodes (verneigt sich): Natürlich, o Quirinius. Ich denke Tag und Nacht daran.

Quirinius: Ich hab dir doch gesagt, lass die Schleimereien. Ich möchte gar nicht wissen was du Tag und Nacht über mich oder den Kaiser denkst. Ich weiß aber, was ich über dich denke… Egal: Ich mache dich jedenfalls ganz persönlich dafür verantwortlich, dass die von Augustus angeordnete Volkszählung hier in Judäa ohne jeden Ärger und mit großem Erfolg durchgeführt wird. Wenn es ums Geld sind, sind die Leute immer schnell sauer. Ich will am Ende einen blütenreinen Bericht nach Rom schicken, verstehst du?

Herodes: Ja, o Quirinius.

Quirinius: Alles andere schmälert meine Chance, nach den Jahren hier am Ende der Welt einen wirklich attraktiven Posten zu bekommen, am besten in Rom.

Herodes: Ich verstehe, o Quirinius. Ich verspreche, es wird alles zu deiner vollsten Zufriedenheit verlaufen.

Quirinius: Das hoffe ich, denn sonst mache ich dir das Leben zur Hölle, das verspreche ich dir. So, und jetzt lass mir etwas Feines zum Essen bringen, und dann mache ich mich sofort auf den Weg zurück.

Herodes: Natürlich, gerne. Diener! Diener!!

Diener: Ja, o Herodes?

Herodes: Führe Quirinius in den Speisesaal und bewirtet ihn mit dem Besten, was wir haben, lass es ihm an nichts fehlen!

Diener: Sehr wohl, o Herodes. Wenn ihr mir bitte folgen wollt, ehrwürdiger Statthalter?

(Diener und Quirinius ab. Herodes kratzt sich nachdenklich am Kinn, wendet sich dann an die Gemeinde:)

Herodes: Wie ich diesen Quirinius hasse, diesen …! Ich sage euch, es macht keinen Spaß, König von Judäa zu sein in diesen Tagen. Gut, Quirinius kommt nur selten nach Jerusalem und in meinem Palast lässt es sich gut leben. Aber die Angst begleitet mich Tag für Tag, es könnte morgen vorbei sein. Ein Brief von diesem Hampelmann nach Rom und meine königliche Pracht und Macht löst sich in Luft auf. Dann komme ich vielleicht auch mal nach Rom … (lacht) Und jetzt muss ich diese Volkszählung zum Erfolg führen. Das ist vielleicht ein Himmelfahrtskommando. Wer zahlt schon gerne Steuern… Und dann noch für den Kaiser in Rom, der damit werweißwas anstellt. Hierher nach Judäa fließt kein Geld zurück. Höchstens bezahlt Augustus noch mehr Truppen damit und schickt sie hierher … Und ich muss jetzt dafür sorgen, dass meine „Untertanen“ sich auch brav in die Listen eintragen lassen … Die werden mich noch mehr hassen als jetzt schon… Was bin ich denn, ein König ohne Macht… Halte mich und meine Angst in Schach, indem ich im Volk ebenfalls Angst verbreite. Ganz toll. Was ist aus diesem Land geworden… (Schaut einen Augenblick zu Boden, hebt dann den Kopf.) Doch jetzt entschuldigt mich, ich muss Befehle geben.

[Lied]

 

Szene II: Maria und Josef auf der Suche nach einer Bleibe

Josef: Maria, wir haben es geschafft, wir sind da, da vorne sind die ersten Häuser von Betlehem.

Maria (seufzt, legt die Hand auf den Bauch): Das ist gut. Mir tut alles weh. Und es zieht in meinem Bauch.

Josef: Komm, setz dich hier hin. Ich schaue, wo ich einen Platz für uns finde.

(Maria setzt sich, Josef ab).

Maria: Was bin ich froh, dass wir endlich in Betlehem sind. Was hast du dir dabei gedacht, Gott? Muss dein Sohn wirklich während dieser Volkszählung geboren werden? Dir ist doch alles möglich, warum nicht in Nazareth?! Ich verstehe dich nicht. Der Weg war so weit und ich hatte Angst, dass das Kind unterwegs zur Welt kommt. (Atmet tief durch.) Gut, das ist vorbei. Wir sind da. Und hier wird er geboren, dein Sohn, Jesus. Es wird nicht mehr lange dauern. Hoffentlich findet Josef bald etwas. (Schaut suchend umher. Josef kommt.) Und, hast du was gefunden?

Josef: Ja, aber es war schwierig. Drei haben mich abgewiesen, tut mir leid, bis unters Dach gefüllt. Aber dann kam ich zu einer Herberge und die Wirtin sagte, ja, im großen Raum, da ist noch Platz. Aber den teilt ihr euch mit vielen anderen und mit den Tieren. Egal, habe ich gesagt, Hauptsache ein Dach über dem Kopf, denn meine Frau ist hochschwanger.

Maria: Komm, dann lass uns schnell dorthin gehen.

(Maria und Josef gehen zur Herberge, die Wirtin wartet vor der Tür.)

Wirtin: Da seid ihr ja, kommt, ich zeige euch den Weg.

(Die drei betreten die Herberge. Wenn genug Platz ist und „stumme“ Mitspieler/-innen vorhanden sind, kann der Raum entsprechend ausgestattet werden, mit Personen, Tierbildern, Futterkrippen – möglichst mehr als einer.)

Wirtin: So, hier ist es. Eng, aber gemütlich.

Maria (lässt sich auf einen Stuhl fallen): Gott, was bin ich froh.

Wirtin (wendet sich an Josef): Komm, ich gebe dir noch ein paar Decken. Und etwas zu Essen und zu Trinken. Ihr habt sicher Hunger und Durst.

(Die beiden gehen, Josef kommt mit Decke und Krug o.ä. zurück.)

Maria (verzieht das Gesicht): Josef, ich glaube, die Wehen beginnen.

Josef: Komm, leg dich hin, es wird alles gut.

(Maria legt sich hin. Josef hält die Decke vor Maria. Die Orgel spielt eine Melodie. Wer möchte, kann zu gegebener Zeit den Schrei eines Neugeborenen einspielen. Josef lässt die Decke sinken, Maria hat das Baby auf dem Arm. Josef holt eine der Krippen, Maria gibt das Kind Josef, der legt es in die Futterkrippe.)

Maria: Josef, es ist geschafft. Das ist das Kind, von dem der Engel sprach. Was bedeutet es, dass es hier in Betlehem zur Welt kommt, weit weg von unserer Heimat? Zwischen fremden Menschen, die alle unterwegs sind, von hier nach dort, nur weil der Kaiser es so will? Ich weiß nicht, ob ich vor Freude lachen oder vor Schmerz weinen soll.

Josef: Ich weiß es auch nicht. Aber Gott hat uns auf diesem Weg hierher geführt. Er wird wissen warum. Nun komm, du musst dich ausruhen. Sieh, Jesus schläft ganz friedlich. Mach die Augen zu und schlaf auch etwas. Ich setze mich an die Krippe und passe auf unser Kind auf.

Maria: Das ist lieb von dir… (dreht sich um, macht die Augen zu. Josef tritt an die Krippe.)

Josef: Gottes Sohn… Irgendwo im Niemandsland geboren... Die erste Nacht in einer Futterkrippe… Was daraus wohl werden wird…

[Lied]


Szene III: Drei Sterndeuter/-innen bei Herodes

(Herodes sitzt auf seinem Thron, Diener kommt.)

Diener: O Majestät, da sind drei Menschen, die bestehen darauf, dich sehen zu wollen.

Herodes (runzelt die Stirn): Die bestehen darauf?! Wer sind die?

Diener: Das haben sie nicht gesagt.

Herodes: Hast du sie denn gefragt?

Diener (ein Hauch säuerlich): Natürlich habe ich sie gefragt. Aber sie meinten, das würden sie nur dir selber sagen. Weil du doch der Vater des neugeborenen Königssohns bist.

Herodes: Bitte?!

Diener: Das waren ihre Worte. Sie wollen zum Vater des neugeborenen Königssohns.

Herodes: Soll das ein Scherz sein, dann werden sie mich kennen lernen. Lass sie herein, ich will hören, was es mit der Geschichte auf sich hat.

(Diener verneigt sich und geht, kommt mit den drei Sterndeuter/-innen wieder, geht ab, die drei Sterndeuter/-innen treten vor den Thron.)

Herodes (ärgerlich zur Gemeinde): Die drei wissen nicht einmal, wie sie sich vor einem König zu benehmen haben. (Wendet sich zu den drei Sterndeuter/-innen) Was führt euch zu mir?

Sterndeuter/-in I: Wir kommen von weither aus dem Osten.

Sterndeuter/-in II: Seit vielen Jahren beobachten wir die Sterne.

Sterndeuter/-in III: Weil wir in einem alten Buch gelesen hatten, dass eines Tages ein ganz besonderer Stern aufgehen wird.

Sterndeuter/-in I: Dieser Stern wird größer und heller sein als alle anderen.

Sterndeuter/-in II: Wenn er am Himmel erscheint, kündet er die Geburt eines ganz besonderen Kindes an, eines Königskindes.

Sterndeuter/-in III: Ein Königskind, das ein Reich des Friedens auf Erden errichten wird, wie es kein anderes zuvor gegeben hat.

Herodes: ...und jetzt wollt ihr mir erzählen, dass ich der Vater von so einem Kind sei…?

Sterndeuter/-in I: Eines Tages sahen wir ihn aufgehen und wir haben uns sofort auf den Weg gemacht.

Sterndeuter/-in II: Er führte uns hierher nach Judäa. Und, nun, du bist hier der König. Also muss es doch dein Sohn sein.

Sterndeuter/-in III: Bitte, lass uns zu ihm, wir sind so weit gereist, wir wollen ihm alle Ehre erweisen, die ihm gebührt.

Herodes (schroff): Hier gibt es aber keinen Königssohn.

Sterndeuter/-in I: Das kann nicht sein! Wir sind erfahren in der Kunst, die Sterne zu deuten.

Sterndeuter/-in II: Es muss hier sein.

Sterndeuter/-in III (nachdenklich): Ja, das Kind muss hier geboren sein. Aber… Vielleicht nicht hier im Palast?

Sterndeuter/-in I: Ein Königssohn außerhalb des Palastes?! Wie soll das gehen?

Sterndeuter/-in III: Wer weiß, wenn er (zeigt auf Herodes) doch kein Kind hat?!

Sterndeuter/-in II: Sag, König Herodes, gibt es noch andere Nachkommen aus der Familie deiner Vorfahren?

Herodes: Das können wir klären. Diener! Diener!!

Diener: Ja, o König?

Herodes: Hol die Priester.

Diener: Sofort, mein König.

(Diener geht, kommt mir Priester I und II wieder, die verneigen sich vor Herodes:)

Priester I: Ihr habt uns rufen lassen?

Herodes: Diese drei hier faseln etwas von einem Königskind, das in meinem Reich geboren worden sein soll. Habt ihr irgendeine Idee, was damit gemeint sein könnte?

Priester II: O ja, Herodes! Ist es so weit, hat unser Warten endlich ein Ende?

Herodes (knurrig): Was meinst da damit…?

Priester II (erschrocken, mit ängstlicher Stimme): In unseren heiligen Schriften heißt es: „Und du, Bethlehem im jüdischen Lande, bist keineswegs die kleinste unter den Städten in Juda; denn aus dir wird kommen der Fürst, der mein Volk Israel weiden soll.“

Herodes: In Betlehem?! Diesem stinkenden Flecken am Ende der Welt?!

Priester I: So steht es geschrieben.

Herodes: Hm… (wendet sich an die Sterndeuter/-innen) Ihr habt es gehört, in Betlehem soll es sein. Also zieht hin, wenn ihr wollt und dem Stern glaubt. Ich glaube aber nicht, dass ihr das was findet. Die Schriften sind uralt und da steht viel drin. Hier jedenfalls ist kein Königssohn zu finden.

Sterndeuter/-in II: Dann brechen wir sofort auf, wir haben keine Zeit zu verlieren. Sei gegrüßt, König Herodes.

(Die drei wenden sich zum gehen.)

Herodes: Halt, wartet noch einen Moment!

(Sterndeuter/-innen bleiben stehen, drehen sich zu Herodes um.)

Sterndeuter/-in III: Was gibt es noch?

Herodes: Kommt bitte auf dem Rückweg vorbei und berichtet mir. Denn wenn es doch wahr ist, dann will auch ich hingehen und dem Kind meine Ehre erweisen.

Sterndeuter/-in I: So soll es geschehen.

(Sterndeuter/-innen gehen.)

[Lied]

 

Szene IV: Hirten beim neugeborenen Kind

(Maria schläft, Josef sitzt an der Krippe. Wenn „stumme“ Mitspieler/-innen vorhanden sind, schlafen die auch. Die Hirten I-III nähern sich suchend, betreten den Stall. Josef schaut auf, steht auf.)

Josef (flüstert): Wer seid ihr denn, was wollt ihr hier mitten in der Nacht?

Hirte I (flüstert): Ist hier ein Kind, das heute Nacht geboren wurde?

Josef (überrascht, mit normaler Stimme): Ja, aber… woher wisst ihr das?

(Durch seine Worte wird Maria wach - und ggf. auch die „stummen“ Mitspieler/-innen. Maria steht auf, tritt zur Krippe und schaut die Hirten an)

Hirte 2: Wir waren sind noch ganz verwirrt. Und ist etwas Unglaubliches passiert.

Hirte 3: Wie in jeder Nacht waren wir draußen bei unseren Tieren und schliefen. Es war stockdunkel, nur der eine Stern leuchtete am Himmel, der Stern, der seit Monaten unsere Nacht erleuchtet und von dem keiner weiß, wo er auf einmal her kam.

Hirte 1: Doch plötzlich wurde es taghell. Und… Wir sahen den Himmel offen und ein Engel erschien.

Maria: Ein Engel?

Hirte 2: Ja, ein Engel. Ich bin furchtbar erschrocken und stand stocksteif da.

Hirte 3: Und ich habe mich vor Angst auf den Boden geworfen.

Hirte 1: Ja, ich auch.

Hirte 2: Jedenfalls fing der Engel plötzlich an zu sprechen, erzählte von einem Kind, das heute Nacht geboren worden ist.

Hirte 3 (fällt ihm ins Wort): Und dieses Kind, das soll der sein, auf den wir schon so lange warten, der Retter, der Messias, der Sohn Gottes!

(Maria schaut kurz zu Josef, dreht sich dann zur Krippe, nimmt das Kind heraus)

Maria: Hier ist er, von dem der Engel sprach.

(Hirten fallen auf die Knie, doch Jesus bedeutet ihnen, wieder aufzustehen)

Josef: Halt, stopp, vor ihm müsst ihr nicht knien. Gott will nicht, dass wir uns klein machen vor ihm, sondern mit diesem Kind macht er uns groß und richtet uns auf.

(Hirten stehen auf.)

Hirte 1: Hat der Sohn Gottes schon einen Namen?

Maria: Ja, er heißt Jeschua, Jesus.

Hirte 2: Jeschau, wie schön, das heißt „Gott ist Retter“.

Hirte 3 (atmet tief durch):Was für ein Tag, was für eine Nacht! Wir dürfen ihn sehen, uns sind Gottes Engel erschienen, uns Hirten!

Hirte 1: Und sie haben gesungen.

Josef: Sie?!!

Hirte 2: Ja, denn plötzlich waren da unzählige Engel am Himmel, sie sangen ein wunderschönes Lied von Gott und seinem Glanz und seiner Schönheit.

Hirte 3: Es war unglaublich, ich habe gezittert vor Ehrfurcht, das Lied ging mir durch und durch.

Hirte 1: Und als sie fertig waren, sagte einer zu uns: Geht nach Betlehem, dort werdet ihr ihn finden.

Hirte 2: Und jetzt sind wir da!

Josef (lacht): Na, dann kommt, setzt euch zu uns und erzählt von euch.

Alle setzen sich, Maria hat das Kind auf dem Arm. Pantomimisch „unterhalten“ sie sich, während die Gemeinde das nächste Lied singt. Irgendwann wird die Szene geschlossen, alle stehen auf und verlassen die Bühne.

[Lied]

 

Szene V: Herodes und seine Priester

(Herodes läuft unruhig auf und ab.)

Herodes: Diener! Diener!!

Diener: Ihr habt gerufen, o Majestät?

Herodes: Ruf mir noch mal die Priester.

Diener: Sofort, o Majestät.

(Diener geht, kommt mit den Priestern wieder und noch bevor diese sich verneigen können, platzt es aus Herodes heraus:)

Herodes: Könnt ihr mir noch mehr erzählen über die alte Verheißung über den Fürsten aus Betlehem?

Priester I: O Herodes, unsere Schriften sind voller Verheißungen. Sie sprechen davon, dass eines Tages einer kommt und Frieden und Gerechtigkeit bringt. Die Mächtigen wird er vom Thron stürzen und den Entrechteten zu ihrem Recht verhelfen.

Priester II: Wenn er kommt, wird alles anders. Einige meinen, er wird die Römer aus dem Land jagen. Andere meinen, an königlicher Macht wird er kein Interesse haben, aber über die Herzen der Menschen herrschen, in Liebe. Sie nennen ihn Messias oder auch Christus, den Gesalbten. Gesalbt wie ein König zum König.

Herodes (spöttisch): Liebe, da kann ich mir nichts von kaufen. So einer wäre harmlos… Aber der andere, sagt, was wäre dann mit meinen Thron?

(Die Priester schauen sich unsicher an.)

Priester I: Nun… Also, wenn er die Macht im Land übernehmen wird, dann ist auch kein Platz mehr für dich, o Herodes.

Priester II (fällt in beschwichtigendem Tonfall ein): Aber, wer weiß, das sind alles Verheißungen, die Jahrhunderte alt sind. Immer wieder traten Menschen auf und sagten: Ich bin es, auf den ihr so lange gewartet habt. Aber es war nie etwas dran, sie verschwanden in der Versenkung, verlacht und verspottet, manche auch von der enttäuschten Bevölkerung gesteinigt.

Priester I: Oder sie verloren ihren Kopf, weil die Machthaber ihrer Zeit sich auf nichts einlassen wollten.

Herodes: Kluge Entscheidung, alles im Keim ersticken. Das könnte ich hier auch… Warten wir ab, was die drei Spinner aus Betlehem berichten… Ich danke euch jedenfalls sehr, meine lieben Priester, für eure Auskunft. Hoffen wir, dass alles gut ausgeht. Gut für mich – und gut für euch. Denn ich kann mir nicht vorstellen, dass euer Messias, wenn er denn kommt, nicht auch unter euch Priestern ganz schön aufräumt, oder was meint ihr?

Priester I (sichtlich unwohl): Nun, wenn der Messias kommt, werden wir ihn anbeten und ihm folgen, wie es sich gehört für uns Priester.

Herodes (lacht): Das glaubst du doch selber nicht, oder? Ich bin mir ziemlich sicher, dass ihr nur eins im Sinn haben würdet: Wie stellen wir ihn stumm, bevor er unseren Einfluss zerstört und am Ende beim Volk beliebt ist, beliebter als wir Priester? Und, seien wir ehrlich: Mich liebt das Volk nicht, weil ich mit den Römern paktiere, paktieren muss – aber euch liebt es auch nicht, weil ihr euch eure Dienste auch gut bezahlen lasst und gut davon lebt. Habe ich nicht Recht?
Priester II (abwiegelnd, sich windend): Nein, so ist es nicht, aber du hast Recht, wir sind nicht beliebt. Aber wir müssen gehen, die Pflichten am Tempel rufen.

Herodes: (spöttisch): Geht nur, geht nur dahin und betet für mich mit.

(Priester ab)

[Lied]

 

Szene VI: Drei Sterndeuter/-innen beim Kind

(Die Sterndeuter/-innen nähern sich dem Stall.)

Sterndeuter/-in I: Da, da vorn muss es sein, genau da steht der Stern ganz still über dem Haus.

Sterndeuter/-in II: Welch ein Glück, gleich geht die Sonne auf, dann verblasst der Stern und wir hätten noch einen Tag verloren.

Sterndeuter/-in III: Was steht denn hier dran? „Zum fröhlichen Weinberg“, ah, eine Herberge. (Klopft.)

Wirtin (öffnet die Tür, sieht die gut gekleideten Sterndeuter/-innen, verneigt sich): O, willkommen, willkommen! Kommt herein, ihr seid bestimmt müde, seid bestimmt die ganze Nacht gewandert. Ich lasse euch meine besten Zimmer herrichten. (Dreht sich um und ruft ins Haus:) Bursche, Bursche!

Sterndeuter/-in I: Halt, warte, das mit dem Zimmer kann warten!

Wirtin (sichtlich enttäuscht): Braucht ihr kein Zimmer?

Sterndeuter/-in II: Doch, doch, später. Aber, sag uns, ist hier ein neugeborenes Kind mit seinen Eltern zu Gast?

Wirtin (überrascht): Ja....

Sterndeuter/-in III (jubelnd): Gott sei Dank, wir sind am Ziel! Führ uns zu ihm!

Wirtin: Jetzt, sofort? Aber die schlafen doch alle noch. Und überhaupt, was wollt ihr von der Familie?

Sterndeuter/-in I: Das Kind ist ein Königssohn und wir sind weit gereist, sehr weit, um ihn zu sehen.

Wirtin (reißt die Augen auf): Ein Königssohn?!! Seid ihr euch sicher?

Sterndeuter/-in I-II im Chor: Ja!

Wirtin: Aber, dann... wären die Eltern ja König und Königin … (greift sich an die Stirn) O Gott und ich hab sie in die Stube mit all den anderen Menschen und den Tieren einquartiert… Was habe ich getan … Aber warum haben die nichts gesagt?! Was mache ich denn jetzt? Bursche, Bursche!

Sterndeuter/-in I: Moment, warte, beruhig´ dich, lass uns doch erst mal hingehen zum Kind und dann sehen wir weiter.

(Wirtin stockt, nickt, führt die drei zu Maria, Josef und dem Kind, das bei Maria liegt. Sie schlafen, werden aber wach, als die Gruppe den Raum betritt, setzen sich auf und schauen erwartungsvoll drein.)

Wirtin: Hier, das sind sie.

(Sterndeuter/-innen treten stumm heran, schauen schweigend auf das Kind in Marias Arm.)

Sterndeuter/-in I: Das ist er also.

Sterndeuter/-in II: Der neugeborene Königssohn.

Sterndeuter/-in III: So weit sind wir gereist, so lange unterwegs, und jetzt stehen wir vor ihm.

Josef: Ihr sprecht von einem Königssohn? Wie kommt ihr darauf? Ich bin kein König, sondern nur ein einfacher Zimmermann und Maria ist meine Frau, eine tolle Frau, aber keine Königin.

Maria (legt ihm die Hand auf den Arm): Josef, ich glaube ich weiß, was sie meinen. Der Engel sprach vom Retter der Menschen, vom Messias, vom Erlöser, von dem, der von Gott, dem Herrscher kommt, also – von einem König.

Sterndeuter/-in I (erfreut): Ja, so wird es sein! Jetzt wird mir alles klar!

Sterndeuter/-in II: Ich auch, ich auch, ja, alles fügt sich zusammen!

Sterndeuter/-in III: Genau, deswegen haben wir in Jerusalem im Königspalast kein Kind gefunden!

Sterndeuter/-in I: Wir waren blind, wir haben die Verheißungen falsch verstanden, kein Sohn eines menschlichen Königs wird kommen und die Welt erretten.

Sterndeuter/-in III: Nein, er wird der Sohn Gottes, des Königs aller Könige sein!

(Sterndeuter/-in I-III fallen sich in die Arme, klatschen sich ab, holen dann die Geschenke aus den Taschen.)

Sterndeuter/-in I: Hier schaut, wir haben euch Geschenke mitgebracht,

Sterndeuter/-in II: Gold, Weihrauch und Myrrhe.

Josef: Das können wir nicht annehmen, das ist unglaublich viel wert!

Sterndeuter/-in III: Doch, ihr müsst es nehmen, wir wissen, es ist richtig so.

Maria: Dann ist es euch von Gott so gesagt und es soll so sein. Legt alles hier hin. Und dann kommt, setzt euch zu uns und erzählt. Ihr seid weit gereist, woher kommt ihr?

(Alle setzen sich und unterhalten sich „pantomimisch“. Die Gemeinde singt und während des Lieds endet die Szene.)

[Lied]

 

Szene VII: Der Mordauftrag

Herodes (wirft sich unruhig auf seinem Lager umher, schreckt hoch): Wo bleiben die drei Sterndeuter? Sie müssten doch längst zurück sein aus Betlehem… Ob sie am Ende …? Diener! Diener!!!

Diener (kommt): Ja, Majestät?

Herodes: Hol mir den Oberbefehlshaber meiner Truppen!

Diener: Jetzt, mitten in der Nacht, o Herr?

Herodes: Ja, jetzt, sofort!

(Diener geht, Herodes läuft hektisch hin und her, der Oberbefehlshaber kommt.)

Oberbefehlshaber (verneigt sich): Ihr habt mich rufen lassen?

Herodes: Ja, ich habe einen Auftrag für dich.

Oberbefehlshaber: Ich höre.

Herodes: Schicke deine Männer nach Betlehem. Durchkämmt jedes Haus, wirklich jedes. Und tötet alle neugeborenen Jungs, die noch keine zwei Jahre alt sind. Alle, ausnahmslos, hörst du?

Oberbefehlshaber (erschrickt und es bricht aus ihm heraus): Aber warum, o Herodes?!

Herodes: Wie, warum? Was erlaubst du dir?! Ich gebe hier die Befehle und du führst sie aus. Das Denken darfst du mir überlassen. Oder hast du ein Problem mit dem Auftrag?

Oberbefehlshaber: Natürlich nicht, o König.

Herodes: Ich mache dich persönlich verantwortlich für diesen Befehl. Macht euch sofort auf den Weg. Wenn ihr zurück seid, meldest du dich bei mir, sofort. Egal zu welcher Tages- oder Nachtzeit, hast du verstanden?

Oberbefehlshaber: Stets zu euren Diensten.

(Oberbefehlshaber verneigt sich, geht ab. Man merkt ihm den Schock über den Auftrag an. Herodes nimmt sich eine Decke vom Bett, hüllt sich hinein und geht wieder auf und ab.)

Herodes: Diener! Diener!!

Diener (stürzt herbei): Ja, Majestät?

Herodes: Mach mir etwas Heißes zu trinken, an Schlaf ist nicht zu denken, bis die Soldaten aus Betlehem zurück sind!

Diener: Sofort Majestät.

(Diener verneigt sich, geht. Herodes geht wieder unruhig hin und her, bleibt steht, atmet tief ein und aus, geht wieder weiter...)

[Lied]

 

Szene VIII: Der Engel bei Josef

(Nacht im Stall, alles schläft. Der Engel tritt auf und weckt Josef vorsichtig auf. Josef schreckt hoch, der Engel legt den Finger an die Lippen und bedeutet ihm zu schweigen. Dann führt er Josef hinaus.)

Engel: Josef, du musst mir jetzt genau zuhören. Das, was ich dir sagen werde, wird dich furchtbar erschrecken. Aber es wichtig, dass du trotzdem nicht den Kopf verlierst.

Josef (erschrocken): Was ist los? Warum die Heimlichtuerei? Was ist so schlimm, dass du mich mitten in der Nacht aus dem Schlaf reist?!

Engel: Du musst Maria und Jesus mit dir nehmen und sofort fliehen. Macht euch auf den Weg nach Ägypten. Die Geschenke der Weisen aus dem Osten werden euch helfen, die Reise zu finanzieren und zügig voran zu kommen. Zögert nicht, nutzt jede Chance, so schnell wie möglich die Grenze zu erreichen!

Josef: Wir sollen nach Ägypten?! Wie stellst du dir das vor? Maria hat vor zwei Tagen ein Kind bekommen. Sie muss sich noch ausruhen. Und für ein Kind ist so eine Reise auch nicht gut. Warum können wir nicht hier bleiben und dann zurück nach Nazareth?

Engel: König Herodes hat von dem Kind gehört. Er hat Angst um seinen Thron. Er fürchtet, Jesus beansprucht später die Macht in Israel. Da will er auf Nummer sicher gehen und hat seine Soldaten losgeschickt. Sie sollen alle neugeborenen Kinder in der Gegend von Betlehem töten.

Josef: Aber… Woher weiß Herodes von dem Kind?! Ach, ich verstehe, die drei Sterndeuter/-innen waren vorher in Jerusalem und haben dort nach einem Königskind gesucht…

Engel: Genauso ist es. Und ihr dürft keine Zeit verlieren, die Häscher sind schon unterwegs, jede Minute können sie hier sein! Du hast jetzt eine große Verantwortung, du musst dafür sorgen, dass Jesus und seine Mutter sicher nach Ägypten kommen. Sonst ist alles verloren und Gottes Plan geht nicht auf.

Josef (seufzt, schüttelt den Kopf): Was ist das für eine Welt und was ist das für ein Gott… Lässt den Retter, seinen Sohn hier und jetzt auf die Welt kommen…. Inmitten einer Völkerwanderung… Und keine Heimat findet er, sondern er muss fliehen und um sein Leben fürchten… Doch sag, wie lange müssen wir in Ägypten bleiben?

Engel: So lange, wie es nötig ist: So lange, wie Herodes lebt. Vorher seid ihr nirgends in seinem Land sicher. Wenn es so weit ist, rufe ich euch zurück. Und jetzt geh, weck´ Maria und packt zusammen, und dann los, ihr müsst los!!

(Josef rennt in die Herberge, weckt Maria, gestikuliert, sie erschrickt, springt auf. Sie raffen ein paar Sachen zusammen, Maria nimmt Jesus aus der Krippe und dann rennen sie von der Bühne. Der Engel schaut ihnen nach, wendet sich dann an die Gemeinde:)

Engel: Da laufen sie. Und ihr hier heute Abend, ihr wisst schon, es wird gut gehen. Sie werden Ägypten erreichen. Jesus wird überleben und sie werden später zurückkehren. Josef wird sterben, bevor Jesus erwachsen ist, aber Maria, seine Mutter wird bis zu seinem Tod an seiner Seite sein. Nicht immer wird sie verstehen, was er tut. Aber sie und viele andere werden die Botschaft hören, die Jesus verkündet und die sich schon in den Geschichten um seine Geburt ankündigt: Nicht Macht, nicht Erfolg, nicht Leistung zählen, sondern allein Glaube, Liebe und Hoffnung. Glaube an Gott, Liebe zu den Menschen und die Hoffnung, dass beides zusammen Frieden auf Erden schaffen kann. Dass Grenzen zwischen Menschen, Familien, Völkern und Rassen überwunden werden können. Dass die Mächtigen ihre Macht verlieren und ihren Reichtum teilen.

Und ihr wisst auch schon und ihr erlebt es Tag für Tag: Die Mächte des Bösen, die Gier, die Angst, die sind und bleiben stark in dieser Welt. Gottes Liebe kommt nicht mit dem Schwert, sein Wort streckt nicht die Ungerechtigkeit ein für allemal nieder. Schaut euch nur um. Aber dann seht ihr auch, dass Glaube, Liebe und Hoffnung Menschen seit der Geburt Jesu antreiben, nicht aufzuhören mit dem Einsatz für eine gute Welt und ein gutes Leben – für alle. Lasst euch nicht ermutigen, lasst euch von dieser Hoffnung anstecken, trotz allem. Dafür ist Gott in diese Welt gekommen. Deswegen feiert Ihr Weihnachten, Jahr für Jahr.

(Engel geht langsam hinter Maria und Josef her von der Bühne.)

[Lied]

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Wie immer, gilt auch hier: Das Spiel gibt es auf Anfrage (kontakt at matthias-jung.de) als Word-Datei. Es darf kostenfrei aufgeführt und auch umgeschrieben werden. Über Rückmeldungen auf Aufführungen freue ich mich, und auch über veränderte Fassungen, die mir geschickt werden.

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